Der Border Collie ist das jüngste Mitglied in der Familie der Britischen Hütehunde. Sein Ursprungsland
ist Großbritannien. Eine erste Beschreibung seiner lautlosen, geduckten und behutsamen Arbeitsweise wurde 1570
niedergeschrieben. Die Fähigkeit, an Tieren auch selbstständig zu arbeiten, ist dem Border Collie angeboren.
1978 konnte der Club für Britische Hütehunde die zuchtbuchmäßige Betreuung für den Border Collie übernehmen.
Der Border Collie ist ein faszinierender Hund. Er zeigt Charme und Anmut, ist aufmerksam, klug und sportlich.
Er bewegt sich elegant, frei und mühelos. Sein Wesen ist liebenswürdig und liebenswert. Er hat einen guten
anhänglichen Charakter, ein anständiges Betragen und ist sehr anpassungsfähig. Der unedingte Gehorsam und die
Bereitwilligkeit, seinem Herrn alles recht zu machen, führen ihn oftmals bis an die Grenzen seiner Kräfte.
Der Border Collie ist aber auch ein sehr anspruchsvoller Hund, der von seinem menschlichen Partner
parktische wie geistige Aufgaben erwartet und eine konsequente Führung beansprucht, denn in unverständigen
Händen kann er hysterisches Fehlverhalten entwickeln und zum Tyrann seiner Umgebung werden.
Wer immer sich für einen Border Collie entscheidet, sollte gut überlegen, ob er den Ansprüchen dieses
Hundes gerecht werden kann.
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Rassestandart |

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| Verhalten und Charakter
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aufgeweckt, aufmerksam, führig und intelligent,
weder nervös noch aggressiv.
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| Kopf und Schädel
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Schädel ziemlich breit, Hinterhauptbein nicht vorstehend. Die Wangen sollen nicht voll oder rund sein.
Die Schnauze soll mäßig kurz und kräftig sein. Oberschädel und Vorgesicht sollen von ungefähr gleicher
Länge sein. Der Stop soll sehr ausgeprägt sein.
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| Augen
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weit auseinanderstehend,
oval, mandelförmig, von mittlerer größe und braun. Der Ausdruck ist sanft, eifrig, aufmerksam und intelligent.
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| Ohren
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die Ohren sind von mittlerer Größe und Beschaffenheit, gut auseinander gesetzt. Sie werden aufrecht oder
halb gekippt getragen. Guter Gehörsinn.
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| Gebiß
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Zähne und Kiefer sind kräftig. Perfektes und gleichmäßiges Scherengebiß, d. h., die Schneidezähne des
Oberkiefer fassen dicht über die Zähne des Unterkiefer und stehen im rechten Winkel zum Kiefer.
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| Nacken
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Von guter Länge, kräftig und muskulös, leicht gewölbt und zu den Schultern hin breiter werdend.
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| Vorderhand
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Die Vorderbeine stehen, wenn von vorne gesehen, parallel. Die Vorderfußwurzelgelenke sollten, von der Seite
gesehen, leicht schräg gestellt sein. Die Knochen sollen kräftig, aber nicht plump sein.
Die Schultern sind gut zurückgelegt und die Ellbogen dicht am Körper anliegend.
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| Körper
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von athletischer Erscheinung mit gut gerundeten Rippen, der Brustkorb tief und recht breit, Lenden
tief und muskulös, nicht hochgezogen. Der Hund ist etwas länger als hoch.
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| Hinterhand
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Breit, muskulös, im Profil gesehen anmutig zum Rutenansatz abfallend. Oberschenkel land, tief und
muskulös mit gut gewinkelten Kniegelenken und kräftigen, tiefgstellten Sprunggelenken.
Vom Sprunkgelenk zum Boden sollen die Hinterbeine kräftige Knochen aufweisen und von hinten gesehen
parallel stehen.
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| Pfoten
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Oval, Ballen gut gepolstert, kräftig und fest. Die Zehen leicht gewölbt und dicht zusammenliegend.
Die Nägel kurz und kräftig.
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| Rute
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Die Rute ist mäßig lang, das Knochenende muß wenigstens bis zum Hacken reichen. Sie ist tief angesetzt, gut
behaart und mit einem Aufwärtsschwung am Ende und vollendet so die anmutige Kontur und Ausgewogenheit
des Hundes. Die Rute darf bei Erregung angehoben, aber niemals über den Rücken getragen werden.
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| Gang / Bewegung
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Frei, geschmeidig und ausdauernd. Die Pfoten sollen nur minimal angehoben werden und den Eindruck vermitteln,
der Hund könne sich mühelos mit großer Geschwindigkeit und Vorsicht bewegen.
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| Haarkleid
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Zwei Arten sind möglich: 1. mittellang, 2. kurzhaarig. Bei beiden soll das Deckhaar dicht und von mittlerer
Struktur, die Unterwolle weich und dicht sein, um eienen guten Schutz vor schlechtem Wetter zu bieten.
Beim mittelangen Felltyp bildet das reichliche Fell eine Mähne, eine gut behaarte Rute und einen langen
Behang am hinteren Teil der Oberschenkel. An Gesicht, Ohren, Vorderbeine (mit Ausnahme der Befederung)
und an den Hinterbeinen vom Sprunggelenk abwärts soll das Haar kurz und glatt sein.
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| Farbe
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Eine Vielzahl von Farben ist zulässig. Weiß darf nie überwiegen.
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| Größe
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Ideale Größe: Rüden 53 cm, Hündinnen etwas weniger.
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| Fehler
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Jede Abweichung von den obigen Punkten soll als Fehler angesehen werden. Entsprechend dem Grad
der Abweichung wird der Fehler als mehr oder weniger schwerwiegend eingestuft.
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| Anmerkung
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Rüden sollen zwei sichtbare normale Hoden haben, die vollständig in den Hodensack gefallen sind.
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